Soziale Verantwortung

Wir unterstützen Engagement und soziale Verantwortung.

Unsere Mitarbeiter*innen bringen sich in vielen sozialen Projekten ein. Um dieses private Engagement mit etwas Rückenwind zu verstärken, kam bei inasys die Idee zu einem Spendenfrühstück auf. Es werden Brötchen gestrichen, ein schönes Buffet hergerichtet, gebacken und die Mitarbeiter*innen spenden etwas für ihr Frühstück. Eines der seit 2008 unterstützten Projekte sind zwei Mädchenschulen in Afghanistan, für die sich unser inzwischen pensionierter Kollege Dr. Abdullah Mohmand sehr einsetzt. In diesem Jahr feiern wir das 10-jährige Bestehen des Spendenfrühstücks. Bei dem diesjährigen Frühstück sind durch Spenden der Mitarbeiter*innen und der “Aufrundung” der inasys Geschäftsführung 1.000 Euro zusammengekommen.

Ein Erfahrungsbericht: Frieden durch Bildung in Afghanistan

In Afghanistan war mehr als zwanzig Jahre Krieg. Kaum ein anderes Land der Welt befand sich so lange Zeit in einem permanenten Kriegszustand. Im Zuge dieses Kriegs wurde das gesamte Land in Schutt und Asche gebombt. Dieser andauernde Krieg hat dazu geführt, dass eine ganze Generation von Kindern in den ländlichen Gebieten keine Schule besuchen konnte. Nach dem Fall der Taliban (Ende 2001) hat Afghanistan (mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft) erstmals Aussichten auf eine friedliche Entwicklung.

Die Kinder aus der Region konnten nach drei Jahrzehnten wieder eine Schule besuchen. Der Unterricht fand im Freien und in Zelten statt. Ich konnte die Region Mohmandan, die im Bezirk Balkh (35 Km nordwestlich von Mazari-e-Sharif) im Norden Afghanistans liegt, besuchen. Bei meinem Besuch kamen die Stammesältesten und die geistlichen Führer der Dörfer um Mohmandan auf mich zu und baten um Hilfe für den Bau von Schulen.

Gern wollten wir helfen, aber wie?

Da es sich bei dem Gebiet um Mohmandan um eine multi-ethnische Region handelt, in der Paschtunen, Tadschiken, Usbeken und Turkmenen leben, würde der Bau der Schulen der gesamten Region zugute kommen und damit würde den Kindern eine zukünftige Bildung ermöglicht und gleichzeitig eine Stütze für Frieden und Sicherheit in der Region sein.

Daraufhin habe ich nach meiner Rückkehr nach Deutschland Kontakt mit den verschiedenen Organisationen und Institutionen aufgenommen und die Situation der Kinder um Moh- mandan geschildert. Bis Oktober 2008 konnten wir zwei Schulgebäude, die durch Spenden finanziert worden, errichten. Die Mädchen dieser Dörfer, die erstmalig in ihrem Leben in eine richtige solide Schule gehen konnten, waren sehr glücklich.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei denen, die mich bei Durchführung dieses Projektes unterstützt haben, sehr herzlich bedanken.

Im April 2015 habe ich wieder die Mädchenschulen (Be-Be-Masoma und Zerghona-Ana ), die von uns unterstützt werden, in Mohmandan/Balkh besucht.

Einige Absolventinnen des Be-Be-Masoma-Gymnasiums sind vormittags als Lehrerinnen in der Zerghona-Ana-Schule tätig und nachmittags besuchen sie eine Lehrerausbildungsschule (13. und 14. Klasse) im Bezik Balkh. Drei der Absolventinnen studieren. Es ist für uns sehr erfreulich, dass sie durch unsere Unterstützung so weit gekommen sind.

Das Geld, das die Belegschaft und Geschäftsführung der Firma inasys gespendet hat, wurde in den folgenden Bereichen verwendet

Schulmaterial

  • Es wurden die Schulbücher gekauft, die die Schülerinnen nicht selber besorgen können
  • Da viele Familien in dieser Region in sehr ärmlichen Verhältnisse leben, haben wir mit dem Geld Schulhefte und Stifte für Mädchen besorgt
  • Es wurden zwei neue Tafeln gekauft


Renovierung

  • Die Eingangstore wurden neu lackiert
  • Die Klassentüren, die durch Regen stark beschädigt waren, wurden lackiert
  • Außenwände des Schulgebäudes wurden gestrichen

Die Schülerinnen, Lehrkräfte und die Dorfgemeinschaft von Mohmandan bedanken sich herzlich für diese Hilfe. Mein Dank geht an alle, die gespendet, bzw. mich dabei unterstützt haben.

Abdullah Mohmand